Der Dschungel, das Gebirge, die Straße

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist vollbracht! Wochenlang hat Sir Henry absurde Reportagen des letzten Jahres gelesen, jetzt stehen die fünf Nominierten fest. Und es wird noch besser: Sie entscheiden, wer von ihnen den Zylinder des Sieges davon trägt, mehr dazu weiter unten.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für alle Vorschläge, Sir Henry ist die Entscheidung nicht leicht gefallen.

Nun verkünden wir mit Stolz den letzten Kandidaten:

Francesco Giammarco! 


Weil er dem Unsinn gleich eine ganze Serie gewidmet hat: Für die ZEIT hat er Dinge getestet, die das Leben besser machen (sollen) – von Amazon Abos bis Brazilian Jiu Jitsu.

Das sagt  Francesco Giammarco zu seiner Nominierung:

»Sehr geehrter Sir Henry, ich war zunächst unsicher, ob ich mich über Ihre Nachricht freuen soll. Denn ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich bereits mehrere Jahre auf eine Nominierung warte und es anscheinend Nötig war, eine ganze Serie zu schreiben, um zu dieser Ehre zu kommen. Es ist ja nicht so, dass ich Texte, die (wie es in der Preisausschreibung heißt), „weder lehrreich noch relevant sind“, erst seit Kurzem schreibe. Im Gegenteil, diese Prinzipien sind schon lange Grundlage meiner journalistischen Arbeit. Entsprechend hatte mich mit dem Gedanken angefreundet, den regulären Preis nie zu gewinnen, dafür aber irgendwann später, wenn ich alt bin, den Nonsens-Preis fürs Lebenswerk zu bekommen. Das klingt jetzt, da ich das zum ersten Mal niederschreibe, allerdings so traurig und deprimierend, dass ich mich entschieden habe, doch sehr glücklich über die Nominierung zu sein. Danke.«

Hier können Sie noch einmal die anderen Nominierungstexte nachlesen:

1. Marvin Xing Ku
2. Anna Mayr
3. Fredrik Seeler
4. Kathrin Spoerr


Und jetzt kommt die beste Nachricht!

– Trommel- und Zylinder-Wirbel –
 
– noch mehr Trommel- und Zylinder-Wirbel –

In diesem Jahr sind Sie die Jury!

Wer den Henry Nonsens Preis 2019 gewinnt, wird bei einem Reporter Slam ermittelt:
am 19. Mai im Polittbüro in Hamburg

Alle Nominierten stellen ihre absurden Recherchen in zehn Minuten auf der Bühne vor
– und Sie entscheiden dann per Applaus,
 welche die absurdeste war.

Der Slam ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Satireblog „Realsatire“ und Reportagen.fm. Hier geht es zur Veranstaltung und zum Karten-Vorverkauf.

Die Vorfreude ist unermesslich, verpassen Sie das nicht.

Und wenn Sie die Karten bestellt, die Vorfreude genossen und sich wieder ein bisschen beruhigt haben, wünschen wir ein schönes Lesevergnügen mit unserer Wochenauswahl,

Ihr Reportagen.fm-Team

M. Bensmann, R. Fend, B. Schlange · correctiv · 35 Minuten