Henry Nonsens Preis 2015

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Es gibt Reportagen, die sind wahnsinnig gut und werden trotzdem nie einen Preis gewinnen. Weil sie nicht wichtig sind. Weil sie weder lehrreich noch relevant sind. Wir lieben sie trotzdem! Weil sie uns amüsieren. Weil sie so schön bekloppt vom Leben erzählen. (Und weil die Konkurrenz aufgegeben hat.) Mit dem Henry Nonsens Preis zelebrieren wir sie.

«Wenn ihr ernst genommen werden wollt, braucht ihr eine Jury mit Expertenwissen», sagten sie uns. Natürlich wollen wir, dass der Henry Nonsens Preis ernst genommen wird. Also haben wir die fünf verrücktesten Reportagen des Jahres an Menschen geschickt, die sich mit den Themen so richtig auskennen.

Lest auf den folgenden Seiten die Urteile von Costa Cordalis, Ladybeard, Hans-Günter Fell, Lady Angelina und Werner Lorant!

 

Werner Lorant Ladyangelina Hemingway Ladybeard Costa Cordalis
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Sieger: Philipp Mausshardt

 

1

Schmerzdame

Von Else Buschheuer · SZ-Magazin · 15.8.2014 · 20 Minuten Lesezeit.

Wäre das nicht toll, wenn Männer nicht mehr sagen dürften als: Ja, Herrin, nein, Herrin, bitte, Herrin? Reporterin Else Buschheuer lässt sich zur Domina ausbilden. Und taucht in eine Welt ein, in der NS nicht für Nationalsozialismus, sondern für Natursekt steht. Und SZ nicht für Süddeutsche Zeitung, sondern für Sklavenzentrale…

Als Siegerin erhält Else Buschheuer einen runden roten Teppich. Das Rund steht für die Einzigartigkeit des Henry Nonsens Preises. Wer ihn gewinnt, steht für sich.

Gentleman's Agreement

Als Trophäe bekommt sie außerdem ein Einstecktuch und eine Schleife aus Dupionseide von niemand Geringerem als Sir Henry, gefertigt von den Hamburger Tuchmachern «Gentleman’s Agreement».

 

2

Ich bin Tatunca. Punkt

Von Alexander Smoltczyk · Der Spiegel · 30.6.2014 · 25 Minuten Lesezeit.

1980 verschwindet ein junger Amerikaner. Vier Jahre später findet man die Knochen eines Schweizers, dann die einer Deutschen. Ermordet, auf der Suche nach einem Dschungelmythos: dem sagenumwobenen Häuptling Tatunca Nara. Reporter Alexander Smoltczyk folgt ihnen nach. Und steht plötzlich vor ihm…

 

3

Zwei Arschgeigen in Japan

Von Alard von Kittliz, Philip Eppelsheim · FAS · 17.6.2013 · 15 Minuten.

Das japanische Fremdenverkehrsamt will in Deutschland Werbung für Japan machen und bietet eine zehntägige Pressereise an, all inclusive. Doch die Japaner machen einen schrecklichen Fehler: Sie nimmt die Reporter Alard von Kittlitz und Philip Eppelsheim mit…

 

4

Nenn mich Papa!

Von Oliver Maria Schmitt · FAS · 12.10.2014 · 15 Minuten Lesezeit.

Jedes Jahr treffen sich auf Key West ältere Männer mit dickem Bauch und buschigem weißen Vollbart, um in einem Hemingway-Lookalike-Contest gegeneinander anzutreten. Reporter Oliver Maria Schmitt hat weder einen Bart noch einen dicken Bauch. Aber wäre doch gelacht, wenn er sich nicht am Ende „Papa“ nennen dürfte…

 

5

Blut, Schweiß und Stefan

Von Dirk Gieselmann · 11 Freunde · 15.1.2015 · 20 Minuten Lesezeit.

Dirk Gieselmann hat Angst, seit Kindertagen. Vor einem Mann, der Stefan Rosenthal heißt und als kleiner Junge gegen ihn Fußball spielte. Rosenthal kickte für den FC Sullingen und demütigte Gieselmann regelmäßig. Ein Provinzfußballgott. Heute treffen sie sich auf dem Platz wieder…

Sir Henry NonsensDie absurdesten 2014

 

Design Henry Nonsens Preis: Andrea Rohner

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Alle zwei Wochen fragen wir (meist) Reporter und Autoren, die wir selbst gerne lesen, nach ihren Lieblingsreportagen. Diesmal: Die ZEIT-Reporterin Tanja Stelzer.

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