Henry Nonsens Preis 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist wieder so weit. Die Verleihung des wichtigsten Journalistenpreises Deutschlands steht kurz bevor. Genau! Des Henry Nonsens Preises. Zum fünften Mal verleiht Reportagen.fm den Preis für die absurdeste Reportage!

Statt unserer Auswahl präsentieren wir Euch diese Woche unser System, die ersten zwei Nominierungen UND unsere Juroren.

Aber vorher noch eine andere Ankündigung: Unsere zweite Reportagen.fm-Lesung findet am 18. April in Berlin statt. Dieses Mal mit – wir werfen unsere Kugelschreiber vor Freude in die Luft – Stefan Willeke und Jana Simon!

Seid dabei: https://www.facebook.com/events/176763369624072/

Wir freuen uns auf Euch! Und  jetzt zu unserer diesjährigen Preisverleihung – viel Spaß!

Euer Reportagen.fm-Team

 

Der Henry Nonsens Preis 2018 – das Prinzip

In diesem Jahr steht alles unter dem Motto Zirkus. Genau. Weil die Welt ein Zirkus ist, der Fesselungsfaktor im Zirkus so hoch ist wie der unserer Reportagen, und weil man die sogar lesen könnte, wenn es im Zirkus mal langweilig wird. Außerdem gibt es im Zirkus Clowns. Die sind lustig. Wir finden, der Zusammenhang liegt auf der Hand.

Unsere fünf nominierten Reportagen gibt es 2018 deswegen nicht nur als Text. Sondern auch als Videos. Wird eh zu viel gelesen. Wir haben sie extra für Euch nachspielen lassen und zwar – werft die roten Nasen in die Luft – von einer Clownin! Geschafft haben wir das mit großartiger Unterstützung der „KlinikClowns Bayern“. Zwei Nominierungen verraten wir Euch diese Woche – die anderen drei folgen nächsten Freitag!

Diese Videos werden unserer Jury vorgelegt, die sich in den kommenden Wochen mit Popcorn und Zirkustieren verkrümeln wird, um für Euch die absurdeste Reportage 2018 zu küren.

 

Die Nominierten­

1.
Moritz Herrmann: „Geschüttelt und Gerührt“, ZEIT

(zum Originaltext in der ZEIT geht’s hier)

2.
Alexander Schnell: „Kriegsspiele in Bayern“, REPORTAGEN

(zum Originaltext aus REPORTAGEN geht’s hier)

 

Die Jury

Wenn Henning Sußebach, 46, mal frei hat, wandert er durch die Welt und fotografiert sie. Als Reporter für DIE ZEIT bildet er die Realität nicht bloß ab. Er fördert sie, als wäre sie ein Rohstoff. Schürft er nach Geschichten, mag er das Chaos. Weil es lustig wird, wenn es nicht mehr nach Plan geht. Für uns prämiert er Reporter, die statt Edelsteinen auch mal ein Furzkissen von der Recherche mitzubringen.

(Foto: Dennis Williamson)

 

Anna Maleen ist 12 Jahre alt und kommt aus einer Gegend in
Sachsen-Anhalt, wo es das Internet nicht regelmäßig hinschafft,
dafür aber der Zirkus. Eh wichtiger.
Anna ist Dauergast – damit unsere Expertin für
die andere Seite der Zirkusmanege.
In Gardelegen besucht sie die sechste Klasse des Gymnasiums,
sonst tanzt sie Hip Hop, spielt Volleyball, springt
Trampolin und mag Mathe,
weil sie das Dividieren lustig findet.

Ben ist 9 Jahre alt und geht in die dritte Klasse.
Er ist der jüngste von sieben Kindern eines Zirkusdirektors (Circus Mignon)
und dort auch aufgewachsen.
Seit kurzem führt er ein „bürgerliches“ Leben und geht in Nienstedten auf die Waldorffschule.
Er kann „krass gut“ Diabolo spielen, tanzt Hip Hop, macht Karate und spielt Geige.
Berufswunsch: Stuntman. Jonglieren kann er auch, jetzt jongliert er für uns die absurdeste Reportage auf das Nonsens-Treppchen.

 

Absurd? Absurd ist eine Biene, die absurrt. Sagt Christine Weishuber, 49.
Früher hat sie mal eine Morningshow moderiert, als Teil der »KlinikClowns Bayern« gibt sie heute dem Unsinn einen Sinn.
Ihre Lieblingsautorin ist Jane Austen. Mit ihr im Kopf dramatisiert sie für uns Szenen aus den nominierten Reportagen.
Keine kann um Frösche trauern und im Paket Achterbahn fahren wie sie.

 

Also dann: Mögen die Spiele beginnen!